Umwelterziehung

Die Umwelterziehung an der Burgunderschule orientiert sich am Lehrplan, wonach folgende Ziele ins Auge gefasst werden:
Schule soll bei jungen Menschen Bewusstsein für Umweltfragen erzeugen,
die Bereitschaft für den verantwortungsbewussten Umgang mit Umwelt fördern und die Schüler zu einem umweltbewussten Verhalten erziehen, dass über die Schulzeit hinaus wirksam bleibt.

Gemeinsam für die Umwelt
Umwelterziehung an der Burgunderschule ist in ein gemeinsames Erziehungskonzept von Eltern, Lehrerkollegium und Kindern eingebunden. Im Vordergrund steht, dass wir Menschen nur ein Teil der Schöpfung sind, so wie alle anderen Lebewesen. Jedem auf der Erde befindlichen Lebewesen gebührt demnach ein Anrecht auf Schutz. Jedes Kind wird zu einer solchen Sichtweise am ehesten bereit sein, wenn es sowohl den Wert von Mitmenschen, Tieren und Pflanzen als auch die Verantwortung für deren Lebensbedürfnisse mit allen Sinnen und Empathie erlebt.

Natur nah erleben
Eine sinnvolle Möglichkeit für die Umsetzung der verschiedenen Aspekte der Umweltbildung ist die Auseinandersetzung mit der unmittelbar erfahrbaren Pflanzen- und Tierwelt des Schulhofs und der näheren Schulumgebung: So bietet der Schulhof mit seinem Baumbestand und der ihn umschließenden, umrankten alten Mauer  den Kindern die Möglichkeit, viele heimische Insekten zu entdecken. In der näheren Schulumgebung laden der Stadtwald sowie das Naherholungsgebiet „Jröne Meerke“ die Kinder ein, die Tier- und Pflanzenwelt zu erforschen.

Umweltbewusstes Handeln in religiösem Sinne
Die Burgunderschule möchte als katholische Bekenntnisschule bewusst machen, dass unsere Welt ein Geschenk Gottes ist, mit welchem wir Menschen pfleglich und verantwortungsbewusst umgehen sollen.

Energie sparen
Alle SchülerInnen werden dafür sensibilisiert, Quellen möglicher Energieverschwendung zu erkennen und diese abzustellen. Klassenweise übernehmen einzelne SchülerInnen eine besondere Verantwortung, indem sie für ihren Klassenraum oder Teilbereiche im Schulgebäude darauf achten, dass Energieverschwendung vermieden wird (Türen, Fenster schließen, Licht löschen, Heizkörper regulieren, usw.).
In Absprache mit der Stadtverwaltung und dem Hausmeister wird versucht, technische Mängel abzustellen, die zur Energieverschwendung führen (z.B. wärmeisolierte Fenster, Bewegungsmelder, etc.).

Abfall trennen
Im Sachunterricht zum Aufgabenschwerpunkt „Raum und Umwelt“ werden die Schülerinnen und Schüler mit der Zielsetzung und der praktischen Durchführung der Abfalltrennung bekannt gemacht. Ab dem 1. Schuljahr übernehmen die Schülerinnen und Schüler die Entsorgung der Schulmilchtüten selbst und übernehmen nach dem Ende der Hofpause den so genannten „Oscar-Dienst“, bei dem jeweils zwei SchülerInnen auf dem Schulhof liegende Abfälle einsammeln und entsorgen.

Gut zu Fuß
Zu vielen schulnahen Lernorten gehen die Kinder der Burgunderschule zu Fuß anstatt zu fahren (Schwimmen, Ausflüge ins Museum und ins Rheinische Landestheater, Spielplätze, Eiscafe, usw.). In der Schulordnung der BGS steht zudem, dass die Kinder nach Möglichkeit zu Fuß zur Schule kommen sollen.

Walk to school

Im Schuljahr 2015/2016 haben wir erstmals am Projekt der Polizei "Walk to school" teilgenommen und konnten durch die zahlreichen zu Fuß bewältigten Schulwege gleich den 4. Platz gewinnen! Zukünftig wollen wir uns regelmäßig an diesem Wettbewerb beteiligen!